I. Was ist ein Steckersolar-Gerät?

Steckersolar-Geräten sind kleine Photovoltaik-Systeme, die meist aus einem oder zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter bestehen. Das Besondere ist, dass der erzeugte Strom über ein Kabel direkt in die Steckdose eingespeist wird. Im Vergleich zu großen Photovoltaikanlagen haben die Geräte eine deutlich geringere Leistung (maximal 800 Watt am Wechselrichterausgang), sind aber auch einfacher zu montieren und brauchen weniger Platz. Es handelt sich also eher um stromerzeugende Haushaltsgeräte.

Im Gegensatz zu großen Photovoltaikanlagen ist die Leistung, die der Wechselrichter bei einem Steckersolar-Gerät maximal einspeisen darf, auf 800 Watt begrenzt. Diese wesentlich kleineren Steckersolar-Geräte sind dafür gedacht, dass Privatpersonen sie selbst anbringen, anschließen und den produzierten Strom direkt nutzen. Auch die Anmeldung im Marktstammdatenregister dürfen Sie selbst vornehmen.

Die Steckersolar-Geräte lassen sich außerdem einfach entfernen und woanders weiterbetreiben, zum Beispiel bei einem Umzug. Wenn Solarmodule und Wechselrichter nach vielen Jahren ausgedient haben, können Sie diese zur Entsorgung und Wiederverwertung beim örtlichen Recyclinghof oder bei der Verkaufsstelle abgeben.

Photovoltaikanlagen auf Privathäusern haben dagegen eine Leistung von typischerweise deutlich über 800 Watt – häufig liegt sie zwischen 5 und 15 Kilowatt auf einem typischen Einfamilienhaus. Die Anlagen bestehen aus mehreren Komponenten, deren Installation und Wartung von einem Fachbetrieb durchgeführt werden muss, der auch die nötigen technischen Anfragen und Anmeldungen beim örtlichen Netzbetreiber erledigt. Die Photovoltaikanlage ist für den dauerhaften Betrieb fest installiert und kann nur mit erheblichem Aufwand entfernt und an ein anderes Gebäude versetzt werden.

Mit Balkonkraftwerken - im Handel auch als Mini-PV, Steckersolar-Gerät oder Steckersolar-Gerät bezeichnet - können Mieter und Wohnungsbesitzer eigenen Solarstrom produzieren und direkt im Haushalt verbrauchen. So werden sie ein Stück weit unabhängig und können aktiv zum Klimaschutz beitragen - auch ohne größere Investitionen.

Die Geräte sind so konzipiert, dass auch Laien sie installieren können. Im Gegensatz zur Photovoltaikanlage für Hausdächer sind sie nur für den eigenen Verbrauch gedacht und nicht dafür, Strom ins Netz einzuspeisen. Technisch gesehen handelt es sich bei einem Steckersolar-Gerät nicht um eine Anlage, sondern um ein elektrisches Haushaltsgerät. Bei einem Umzug lassen sich die Steckersolar-Geräte ohne großen Aufwand abbauen und mitnehmen.

Als Hauptsaison gilt der Zeitraum von März bis Oktober. In diesen acht Monaten steht die Sonne hoch am Himmel und die Tage sind lang genug, um nennenswerte Erträge zu erzielen. Der Großteil des Jahresertrags (ca. 80–85 Prozent) fällt daher in dieses Zeitfenster.

 

Die Monate November bis Februar gelten dagegen als Nebensaison: Die Anlage produziert in dieser Zeit zwar weiterhin Strom, aber auf deutlich niedrigerem Niveau.

Nein. Steckersolar-Geräte brauchen immer einen Anschluss an das Stromnetz, um zu funktionieren. Für Anwendungen ohne Netzanschluss, zum Beispiel beim Camping oder im Schrebergarten, werden spezielle „Inselsysteme“ mit Batterie und einem Laderegler benötigt.

Steckersolar-Geräte sind dazu gedacht, die Grundlast des Haushalts zu decken. Das betrifft vor allem Elektrogeräte, die den ganzen Tag über Strom benötigen, wie den W-LAN-Router oder Radiowecker. Diese Geräte können dann tagsüber bei Sonnenschein vom Steckersolar-Gerät versorgt werden. Bei Geräten, die kurzzeitig hohe Leistungen benötigen, wie zum Beispiel die Kaffeemaschine, fließt immer noch Strom aus dem Netz hinzu.

II. Welche relevanten Gesetze und Vorschriften gibt es in Deutschland?

Das hängt von Ihrem Strombedarf ab. Bei niedrigem Strombedarf kann ein Standard-400-Watt-Modul an einem 300- oder 400-Watt-Wechselrichter völlig ausreichen. Die maximal zulässige Leistung des Wechselrichters beträgt aktuell 800 Watt (W). Die daran angeschlossene Modulleistung darf aber darüber liegen – bei bis zu 2.000 Watt Peak laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Erlaubnis: Genehmigungsfrei bis 2.000 W Modulleistung und 800 W Wechselrichter. Nur kurze online Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur erforderlich.

Wenn Sie ein Steckersolar-Gerät betreiben, müssen Sie Ihr Gerät im sogenannten Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden(https://www.marktstammdatenregister.de). Der Anmeldeprozess wurde für Steckersolar vereinfacht und beschränkt sich neben den Angaben zu Ihnen als Betreiber:in auf fünf Angaben:

· Leistung der Module,

· Leistung des Wechselrichters,

· Standort,

· Datum der Inbetriebnahme und

· Stromzählernummer.

Wenn Sie diese Angaben bereitliegen haben, können Sie die Meldung per Online-Formular selbst vornehmen oder vornehmen lassen.

Da auch ein Steckersolar-Gerät formal eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage ist, ist die Anmeldung verpflichtend. Ohne Anmeldung im Marktstammdatenregister kann ein Bußgeld drohen.

Die früher notwendige Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt komplett.

Nein. Eingespeister Strom wird bei Steckersolar-Geräten nicht vergütet, da sie gemäß Solarpaket I vom Mai 2024 der Vergütungskategorie „unentgeltliche Abnahme“ zugeordnet werden. Bei älteren Geräten hat der Betreiber typischerweise mit der Anmeldung beim Netzbetreiber auf eine Vergütungszahlung verzichtet.

 

Ein eventuell noch vorhandener rückwärts drehender (Ferraris-)Zähler ist aber erlaubt, bis dieser gegen einen digitalen Zähler ausgetauscht wird.

Ganz wichtig ist aus technischer Sicht, dass der enthaltene Wechselrichter eine Konformitätserklärung gemäß VDE AR 4105 bzw. der neuen DIN VDE V 0126-95 aufweist. Nur dann darf er am Stromnetz betrieben werden. Achten Sie auch darauf, dass der Wechselrichter auf eine Ausgangsleistung (AC-Leistung) von maximal 800 Watt (AC) begrenzt ist. Die Solarmodule dürfen mehr Leistung haben.

Die Verbraucherzentralen empfehlen beim Kauf darauf zu achten, dass Herstellerfirmen für das Steckersolar-Gerät den DGS-Sicherheitsstandard (DGS 0001:2023-01) oder die neue Produktnorm DIN VDE V 0126-95 einhalten.

Mini-Solarsysteme, auch Steckersolar-Geräte genannt, können Sie teilweise beim örtlichen Photovoltaik-Fachhandel erwerben. Die meisten Angebote gibt es aber im spezialisierten Onlinehandel.

Inzwischen finden sich auch Angebote bei Discountern oder Elektronikmärkten. Teilweise sind die Angebote zwar günstiger, dafür sind jedoch auch kleinere, leistungsschwächere Solarmodule enthalten. Achten Sie darauf, dass die Angebote technisch vollständig sind und zum Beispiel auch eine für Ihren Anwendungsfall passende Unterkonstruktion enthalten. Prüfen Sie auch, ob die mitgelieferten Kabel der Anschlussleitungen für den von Ihnen geplanten Aufstellungsort lang genug sind.

Sind alle Voraussetzungen gegeben, können Sie das Gerät selbst einstecken und in Betrieb nehmen. Mancherorts helfen auch Selbstbauworkshops, die beispielsweise von regionalen Energiegenossenschaften oder anderen Initiativen durchgeführt werden und Menschen aus der Nachbarschaft, die bereits eigene Erfahrungen mit Steckersolar-Geräten gesammelt haben.

Wichtig: Die Installation einer Steckdose, vor allem auch einer ab 960 Watt Modulleistung erforderlichen speziellen Einspeisesteckdose, darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Nein, die Begrenzung der Modulfläche auf 2 m², wurde 2024 vom Deutschen Institut für Bautechnik aufgehoben. Größere Module sind somit ohne Baugenehmigung möglich.

In einer Meldung vom Oktober 2023 hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) mitgeteilt, dass Solarmodule von Steckersolar-Geräten keine Bauprodukte sind. Damit sind besondere technische Vorgaben für Steckersolar-Geräte entfallen, wenn diese in einer Höhe von mehr als 4 Metern angebracht werden.

Trotz der Freigabe empfehlen die Verbraucherzentralen, den Einsatz von Standardmodulen zu prüfen. Für eine Anwendung an einem hohen Balkon eignen sich auch Solarmodule aus Kunststoff, die teils kleiner und deutlich leichter sind als Standard-Module, die auch Glas enthalten.

Die Geräte sind grundsätzlich sehr sicher. Die hohe Sicherheit liegt daran, dass die verwendete Technik ausgereift ist und oft die gleichen Komponenten wie in professionell installierten Photovoltaikanlagen eingesetzt werden. Es dürfen nur normgemäß hergestellte und geprüfte Bauteile verwendet werden.

 

Sicher sind Steckersolar-Geräte dann, wenn die verwendeten Mikro-Wechselrichter die Norm-Anforderungen erfüllen, die auch an Wechselrichter für große Photovoltaikanlagen gestellt werden: Meist finden Sie den entsprechenden Hinweis auf die Norm (DIN VDE V 0126-95 oder VDE-AR-N 4105) im Datenblatt des Wechselrichters. Die Installationsnorm sieht zudem vor, dass eine Elektrofachkraft prüft, ob der Stromkreis für die Einspeisung von Solarstrom geeignet ist. Das sollten Sie wahrnehmen, wenn Sie (zum Beispiel aufgrund des hohen Alters der Leitungen im Haus) Zweifel am Zustand Ihrer Elektroinstallation haben.

 

Vor allem sollten Sie an eine fest installierte Steckdose immer nur ein Steckersolar-Gerät direkt an der Steckdose anschließen. Gefährlich - und laut Norm nicht gestattet - ist die Verwendung von Mehrfachsteckdosen, schon gar nicht für die Kopplung mehrerer Geräte. Auch dürfen die maximalen 800 Watt AC-Leistung nur einmal pro Stromzähler ausgeschöpft werden. Im Einfamilienhaus mit einem Stromzähler sind nur 800 Watt erlaubt, in einem Mehrfamilienhaus, in dem jede Wohnung einen eigenen Stromzähler hat, dürfen jeweils pro Wohnung die 800 Watt genutzt werden.

 

Außer an der Produktnorm können Sie sich beim Kauf zum Beispiel am DGS-Sicherheitsstandard orientieren, den die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) veröffentlicht hat.

 

Außerdem sollten Sie die Hinweise zum Anschluss und zur Benutzung beachten, die Herstellerfirmen mit dem Gerät liefern (Montageanleitung). Von ihnen sollten Sie auch erfahren, wie Sie das Solarmodul und den Wechselrichter am vorgesehenen Montageort sicher befestigen.

III. Wo kann es installiert werden?

Prinzipiell eignet sich jeder weitgehend unverschattete Ort, an dem eine Steckdose (keine Steckdosenleiste) per Kabel erreichbar und die sichere Befestigung der Module möglich ist. Die Module können an der Balkonbrüstung, auf Dächern und an der Hauswand installiert werden oder sie werden auf einer freien Fläche (Flachdach, Garagendach, Terrasse oder im Garten) aufgeständert.

Ein Steckersolar-Gerät benötigt kein Dach als Installationsort. Damit sind zum Beispiel auch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern häufig geeignet. Denkbar ist jeder Ort, der genug Sonne abbekommt und an dem eine sichere Befestigung möglich ist, wie zum Beispiel:

· am Balkon,

· auf der Terrasse,

· im Garten,

· auf einer Dachfläche über der Wohnung oder vor dem Fenster,

· auf dem Garagendach oder Carport,

· auf einer Außenwandfläche.

Da Steckersolar-Geräte mit vergleichsweise wenig Aufwand wieder abgebaut werden können, können Sie es bei einem Umzug einfach mitnehmen.

Ja, Vermieter können dies nicht einfach verbieten. Wir empfehlen Mietern vor dem Steckersolar-Gerät Kauf aber trotzdem Rücksprache zu halten, damit es gar nicht erst zu Streitigkeiten kommt. Ein guter Kompromiss ist zudem die Wahl einer Plug and Play Lösung mit Flachdachalterung, die ohne Bohren und Schrauben aufstellbar ist und sich (z. B. bei einem Umzug) leicht wieder entfernen lässt.

Für Miet- und Eigentumswohnungen gilt: Wenn Sie das Solarmodul außerhalb Ihrer Wohnung, zum Beispiel an der Balkonbrüstung oder der Hauswand, anbringen wollen, müssen Vermieter:in oder Eigentumsgemeinschaft (WEG) zustimmen. Hierfür reicht bei Eigentümergemeinschaften die mehrheitliche Zustimmung.

Gut zu wissen: Mit der seit Oktober 2024 geltenden Privilegierung für Steckersolar-Geräte dürfen Vermietende oder die WEG-Versammlung die Anfrage nur ablehnen, wenn die Installation für sie unzumutbar wäre. Eine Ablehnung ohne Begründung oder nur aus optischen Gründen ist nicht mehr zulässig.

Beachten Sie, dass in besonderen Fällen auch Vorschriften des Denkmalschutzes oder andere baurechtliche Vorgaben dem Vorhaben entgegenstehen können. Fragen sie im Zweifel bei Ihrem Bauamt nach.

Sonneneinstrahlung: Ideal ist ein ganzjährig sonniger Platz ohne Schatten durch Bäume, Mauern oder Nachbargebäude.

Ausrichtung & Tagesverlauf: Süd- oder Südwest-Ausrichtung bringt den höchsten Ertrag. Wer mittags keinen Strom verbraucht, profitiert eventuell von einem kleinen Speicher.

Montagebedingungen: Anlage sollte sicher befestigt werden können, ohne Nachbarn oder Vermieter zu stören. Bei Fassadenmontage oder Altbauten können Genehmigungen nötig sein.

Tragfähigkeit: Balkongeländer oder Dächer müssen das Gewicht der Module aushalten – bei leichten Konstruktionen sind Leichtmodule oder Solarmatten sinnvoll.

Installation: Flachdachsysteme lassen sich meist allein montieren, hängende Systeme erfordern besser zwei Personen. Sicherheit hat oberste Priorität.

Kostenfaktoren: Neben dem Set-Preis fallen ggf. Kosten für Montage, Zubehör oder Lieferung an. Optional erhöhen Speicher oder Zusatzmodule die Investition, aber auch den Eigenverbrauch.

  • hinter der Balkonbrüstung in der Balkonnische,
  • an der Wand unter dem Balkon des darüber liegenden Stockwerks,
  • Plätze mit hoher Verschattung, beispielsweise durch Bäume, Laternenmasten oder Nachbargebäude,
  • Flächen mit Ausrichtung zwischen Nordost und Nordwest.

IV. Ich bin technisch nicht versiert. Welche Komponenten sollte ich wählen? Wie viele sollte ich konfigurieren? Kann ich sie selbst installieren?

Glasmodule haben in der Regel einen besseren Wirkungsgrad und bringen mehr Ertrag. Sie werden daher in den meisten Fällen genutzt. Entscheidend ist aber auch die sichere und stabile Befestigung der Module – hierbei können leichtere Kunststoffmodule manchmal Vorteile bieten. Im September 2023 hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) festgelegt, dass Steckersolar-Geräte keine Bauprodukte sind. Damit entfällt die bisherige Forderung, dass bei einer Anbringung über 4 Meter Höhe für die Solarmodule aus Glas besondere Bedingungen einzuhalten sind.

Unser Unternehmen bietet auch SERAPP-Kunststoffsolarmodule an. Sie werden typischerweise zur Lösung des Problems von nicht tragenden Balkonen, Terrassen oder Dächern eingesetzt.

Ausgehend von der Länge des Installationsortes können wir davon ausgehen, dass folgende Anzahl von Solarmodulen installiert werden kann:https://www.goldentouchgmbh.de/pages/faqs-1

Beispielsweise :

Wenn Ihr Balkon 3,7 m lang ist, können Sie vier 200-W-Sunshare-Solarmodule installieren;

Wenn Ihr Balkon nur 3,4 m lang ist, können Sie nur drei 200-W-Sunshare-Solarmodule installieren.
https://www.goldentouchgmbh.de/pages/faqs-1

Bei SERAPP-flexiblen Photovoltaikmodulen können Sie die Anzahl der installierbaren SERAPP flexiblen Photovoltaikmodule ermitteln, indem Sie die Länge Ihres Balkons aufrunden.

Ja, Steckersolar-Geräte werden unabhängig von anderen Photovoltaikanlagen betrachtet. Es wird allerdings nur der Anteil des eingespeisten Stroms vergütet, der dem Verhältnis der Leistung der PV-Dachanlage zur gesamten installierten Leistung entspricht. Die Einspeisemenge, die dem Steckersolar-Gerät zugeordnet wird, wird nicht vergütet.

Ja, Steckersolar-Geräte werden unabhängig von anderen Photovoltaikanlagen betrachtet. Es wird allerdings nur der Anteil des eingespeisten Stroms vergütet, der dem Verhältnis der Leistung der PV-Dachanlage zur gesamten installierten Leistung entspricht.

Technisch gesehen können es sich um zwei separate Systeme oder ein und dasselbe System handeln.

Das deutsche Gesetz schreibt jedoch vor, dass nur eine Solaranlage direkt an eine feste Wandsteckdose angeschlossen werden darf. Jeder Haushalt und jeder Zähler darf maximal 800 Watt Wechselstrom beziehen. In einem Einfamilienhaus mit nur einem Zähler sind nur 800 Watt zulässig; in einem Mehrfamilienhaus, in dem jeder Haushalt einen eigenen Zähler hat, darf jeder Haushalt 800 Watt beziehen.

Daher müssen die Anlagen zum selben System gehören. Die Platzierung des Mikro-Wechselrichters bzw. des Mikro-Speichers muss sorgfältig geplant werden, um Kabelverluste zu minimieren. Sollten die Gleich- und Wechselstromkabel nicht lang genug sein, wenden Sie sich bitte an den Sunshare-Kundendienst, um zusätzliche Verlängerungskabel zu erwerben.

Sie müssen den maximalen Eingangsstrom und die maximale Eingangsspannung Ihres vorhandenen Mikro-Wechselrichters überprüfen. Stellen Sie sicher, dass die Kabel korrekt angeschlossen sind und der zusätzliche Strom und die zusätzliche Spannung die maximal zulässigen Eingangswerte des Geräts nicht überschreiten. Ihr vorhandener Mikro-Wechselrichter muss über einen freien MTTP-Anschluss verfügen. Zum Anschluss der neuen Komponente benötigen Sie ein SUNSHARE MC4-Adapterkabel (SERAPP-Komponenten verwenden eine MC4-Schnittstelle, daher ist kein Adapter erforderlich).

Hinweis: Schließen Sie keine Solarmodule anderer Hersteller in Reihe an einen Sunshare-Energiespeicher oder Mikro-Wechselrichter an!

Typische Steckersolar-Geräte bestehen aus ein bis vier Modulen. Beispielsweise liefert ein Modul oft rund 400 Watt Peak. Vier Module können je nach Auslegung bis zu 2.000 Watt Modulleistung haben, doch die Einspeisung bleibt auf 800 Watt begrenzt.

Die zuvor genannten, erlaubten 800 Watt beziehen sich auf die Anschlussleistung des Wechselrichters auf der Stromnetz-Seite (AC). Die Gesamtleistung der Module darf auch darüber liegen (zum Beispiel 2 Module 450 Watt).

Wir verstehen unter Steckersolar-Geräten 1 bis 6 Solarmodule mit einem Wechselrichter, die an einen Stromkreis im Haushalt angeschlossen werden.

 

Steckersolar-Sets enthalten häufig 1 bis 6 Standard-Solarmodule (im Format von rund 1,10 x 1,70 Meter). Diese haben aktuell typischerweise eine Nennleistung zwischen 200 und 500 Watt pro Modul.

 Alternativ bieten sich auch kleinere, leichtere Solarmodule an, die sich beispielsweise an Balkonbrüstungen einfacher befestigen lassen. Diese haben allerdings eine deutlich geringere Leistung. Zwei bis vier davon können (je nach Modell/Leistung) an einen Mikro-Wechselrichter angeschlossen werden.

Für die Installation eines Steckersolar-Geräts ist in der Regel keine Elektrofachkraft notwendig. Die Installation beschränkt sich bei Steckersolar-Sets darauf, die Module mechanisch zu befestigen, das Kabel zu verlegen und die Bauteile zusammenzustecken.

 

Sobald aber Steckdosen montiert werden sollen oder Sie Zweifel über den Zustand Ihrer Elektroinstallation im Haus haben, sollten Sie eine Elektrofachkraft zu Rate ziehen.

V. Wie viel Strom kann ein Steckersolar-Gerät tatsächlich erzeugen? Kann ich Strom ins Netz zurückverkaufen?

Der Ertrag variiert abhängig von der installierten Leistung und dem Installationsort. Die Menge des erzeugten Stroms hängt auch stark davon ab, wie das Modul oder die Module angebracht sind und wie viel Schatten auf die Module fällt.

 

Für einen Standort mit durchschnittlicher Sonnenscheindauer in Deutschland können Sie die Wirtschaftlichkeit eines Steckersolar-Geräts mit dem Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin abschätzen. Ein Standardmodul mit 400 Watt peak (Wp) produziert bei optimaler, unverschatteter Südausrichtung und 30 Grad Modulneigung rund 400 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Wie viel Strom kann ich pro Jahr erzeugen?

Bei optimaler Südausrichtung ohne Verschattung sind folgende Werte möglich:

Stromerzeugung im Jahr

Ein 400 Watt Steckersolar-Gerät erzeugt etwa 400 kWh pro Jahr

Ein 600 Watt Steckersolar-Gerät erzeugt etwa 600 kWh pro Jahr

Ein 800 Watt Steckersolar-Gerät erzeugt etwa 800 kWh pro Jahr

Ein 940 Watt Steckersolar-Gerät erzeugt etwa 940 kWh pro Jahr

Ein 2000 Watt Steckersolar-Gerät erzeugt etwa 2.000 kWh pro Jahr

Wenn das Steckersolar-Gerät mehr Strom produziert als zeitgleich im Haushalt benötigt wird, fließt der überschüssige Strom einfach ins öffentliche Stromnetz. Bei Steckersolar-Geräten betrifft dies meist nur einen kleineren Teil des Ertrags.

VI. Installation von Balkon-Photovoltaikanlagen zu Hause: Lohnt es sich?

Anschaffungskosten (2 Module + Speicher): ca. 800 €

Jährliche Ersparnis mit Speicher: ca. 205 €

➡ Die Amortisation ist nach knapp 4 Jahren erreicht.

Da Solarmodule eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren haben, erzeugt die Anlage anschließend noch lange praktisch kostenlosen Strom. Bei einer 4-Modul-Anlage mit Speicher (ca. 1.200–1.500 € Investition, 360 €/Jahr Ersparnis) liegt die Amortisation ebenfalls bei rund 4 Jahren.

Bei unserem Vergleich der Produktinformationen verschiedener Hersteller zeigte sich, dass viele Solarmodule 20 bis 25 Jahre durchhalten können, während die Nutzungsdauer eines Wechselrichters meist bei etwa 10 bis 12 Jahren liegt. Abbezahlt sind Stecker-Solaranlagen jedoch meist bereits schon nach nur 2 bis 3 Jahren.

Über die übliche Lebensdauer von 20 Jahren – und unter Berücksichtigung der jährlichen Strompreissteigerung von 3 % – ergeben sich folgende Gesamteinsparungen:

Ohne Speicher:

  • 2个Module(1000Wp): ~3600€
  • 4个Module(2000Wp): ~5800€
  • 8个Module(4000Wp): ~9500€

Mit Speicher:

  • 2个Module(1000Wp): ~5500€
  • 4个Module(2000Wp): ~9700€
  • 8个Module(4000Wp): ~20500€

Selbst wenn Wartung oder der Austausch einzelner Komponenten berücksichtigt werden, bleibt die Anlage langfristig hochrentabel – ein Standard-Steckersolar-Gerät mit Speicher spart über die Laufzeit also etwa das 5- bis 7-fache der Anschaffungskosten ein.

Einige deutsche Bundesländer oder Städte bieten Förderungen für Balkon-Solaranlagen an, die typischerweise zwischen 50 und 200 Euro liegen. Da die Einstiegspreise für Solar-Komplettsets jedoch – verglichen mit 800 bis 1.000 Euro vor wenigen Jahren – gesunken sind, werden diese Fördermöglichkeiten zunehmend seltener. (Stand: Januar 2026)

Es gibt einige Kommunen, Landkreise, einzelne Bundesländer und Regionalverbände, die Steckersolar-Geräte durch Zuschüsse fördern. Doch Vorsicht: Oftmals werden in den Förderbedingungen auch Anforderungen festgelegt, etwa der Einsatz einer speziellen Einspeisesteckdose, die Überprüfung der Elektroinstallation durch einen Elektriker oder die Übernahme von Installationskosten für das Setzen eines neuen Zählers. Um keine Probleme mit der Förderung zu bekommen, müssen diese Punkte dann auch zwingend umgesetzt werden.

VII. Woran erkenne ich nach der Installation, ob alles ordnungsgemäß funktioniert?

Solarmodule oder Mikro-Wechselrichter selbst zeigen die Funktionstüchtigkeit oder aktuelle Leistung nicht direkt an. Einige Wechselrichter bieten eine Leistungsmessung, die Sie mit Hilfe einer App des Herstellers vornehmen können. Damit können Sie auf dem Handy ablesen, wie viel Strom erzeugt wird.

 

Bei einem Anschluss über eine Steckdose - sofern diese für das gekaufte Gerät zulässig ist - können Sie ein handelsübliches Strommessgerät verwenden, wie es auch zwischen Steckdose und Kühlschrank gesteckt werden kann, um den Stromverbrauch zu ermitteln. Viele dieser Geräte können auch in die umgekehrte Richtung messen und eignen sich so auch als Erzeugungszähler bei einem Steckersolar-Gerät.

 

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren sogenannte "intelligente Steckdosen", die sich per WLAN vom Router oder von Smart-Home-Steuerungen schalten lassen und oft auch eine Energiemessung ermöglichen.

Das Steckersolar-Gerät wird einfach in die Steckdose (keine Steckdosenleiste) gesteckt. An welcher der drei Stromphasen die Steckdose angeschlossen ist, ist egal, da Stromzähler immer über alle Phasen zählen und den Verbrauch mit der gleichzeitig stattfindenden Erzeugung verrechnen (saldieren). Damit ist es egal, in welche Steckdose Sie das Gerät einstecken.

VIII. Was ist ein Batteriespeichersystem?

Auf dem Markt gibt es verschiedene technische Lösungen. Am weitesten verbreitet sind Lithium-Ionen-Batterien. Die Vorteile der Lithiumbatterien sind vor allem der hohe Wirkungsgrad, die hohe Energiedichte und die vergleichsweise lange Lebensdauer auch bei intensiver Nutzung. Die Speicherkapazität kann im Dauerbetrieb fast vollständig genutzt werden, ohne dass die Batterie darunter leidet.

 

Die Technik der Lithium-Ionen-Akkus hat sich in den vergangenen Jahren bei Hausspeichern durchgesetzt. Auch in anderen Anwendungsfeldern wie bei Elektroautos und in großen Batteriespeichersystemen der Industrie und bei Kraftwerken findet diese Technik vielfältigen Einsatz. Durch die weiter steigenden Produktionszahlen und die ständige technische Weiterentwicklung sanken die Preise in den letzten Jahren. Auch werden derzeit verschiedene Materialien für die Batterien verwendet: Neben Batterien aus Lithium-Oxiden setzen sich aktuell verstärkt Batterien aus Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) am Markt durch.

 

Die noch vor Jahren verwendeten Bleibatterien spielen keine Rolle mehr. Diese Batterien haben sich als wenig geeignet gezeigt, weil sie regelmäßige Wartung und Pflege benötigen und nur eine deutlich kürzere Lebensdauer erreichen.

Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Anlagen bestehen aus den Lithiumbatterien, einem Batteriemanagementsystem, Elektronik zur Anbindung an das Internet und für das Monitoring. Sie benötigen zudem entweder einen eigenen Wechselrichter oder nutzen einen "Hybrid-Wechselrichter" gemeinsam mit der Photovoltaikanlage. Ähnlich wie in der Photovoltaik-Anlagen wird der gespeicherte Strom bei Bedarf von Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und ins Hausnetz eingespeist.

Vorteile:

  • Ohne Speicher: Sehr günstig Anschaffung
    Einfaches System
    Wenig Platzbedarf
    Geeignet mit hohem Stromverbrauch tagsüber.
  • Mitspeicher: Eigener Solarstrom auch abends oder schlechtem Wetter nutbar
    Oft inkl. Notstrom-Modus für Black Out
    Meist Smart-Meter-Kopplung für noch mehr Energieeffizienz möglich
    Meist jederzeit modular erweiterbar

Nachteile:

  • Ohne Speicher:Strom muss sofort verbraucht werden
    Überschüsse gehen unvergütet ins Netz
  • Mitspeicher:Deutlich höhere Kosten
    Separate Speicheranmeldung im Marktstammdatenregister nötig

Während Solarmodule länger als 20 bis 30 Jahre sehr gute Leistung bringen können, haben Batteriespeichersystem eine erwartete Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Grund dafür ist, dass in den Batteriezellen chemische Prozesse stattfinden, die zu einer Alterung der Materialien führen. Einige der Alterungsprozesse finden sogar unabhängig vom Laden und Entladen statt. Die Alterung führt im Lauf der Zeit zu einer sinkenden Speicherkapazität, die über lange Zeit nur langsam abnimmt, sich zum Ende der Lebensdauer aber beschleunigt. Eine Batterie altert am Anfang also langsam, später aber schneller.

 

Lithiumbatterien in Heimspeichern sind für die Nutzung mit einer Photovoltaik-Anlagen ausgelegt. Ungünstig sind bei diesem Batterietyp hohe oder sehr niedrige Umgebungstemperaturen und ein lang anhaltender hoher Ladezustand. Deshalb sind die Batterien in einem trockenen Kellerraum am besten aufgehoben und sollten nur kurze Zeit vollgeladen sein. Ideal ist, wenn die Batterie an einem sonnigen Tag bis zum Nachmittag volllädt, damit anschließend die Entladung durch den Stromverbrauch des Abends beginnt. Bis zum folgenden Morgen sollte die Batterie wieder größtenteils entladen sein.

 

Wird die Batterie zu groß oder zu klein dimensioniert, leidet die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit des Speichers. Vor der Anschaffung sollte man sich daher Gedanken machen, wie der Speicher genutzt werden soll. Wird der Speicher nur mit einer Photovoltaik-Anlage (ohne weitere Technik) betrieben, so kann die Größe nach einer Daumenregel bestimmt werden: Rund eine Kilowattstunde Speicherkapazität sollte in diesem Fall pro 1.000 Kilowattstunden Jahresstromverbrauch installiert werden.

 

Ist absehbar, dass der Stromverbrauch in Zukunft steigt, kann der Speicher größer ausgelegt werden. Eine höhere Batteriekapazität ist auch sinnvoll, wenn der Batteriespeichersystem zusätzliche Funktionen wie Not- oder Ersatzstrom bieten soll.

Bringt ein Batteriespeichersystem Unabhängigkeit?

Ein Batteriespeichersystem reduziert den Strombezug aus dem öffentlichen Netz noch mehr als die Photovoltaikanlage allein. Mit einem Batteriespeichersystem kann auch Solarstrom selbst genutzt werden, der ohne Speicher in das Stromnetz eingespeist werden würde. Die Unabhängigkeit vom Stromversorger (Autarkiegrad) kann sich in einem typischen Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage von rund 25 bis 30 Prozent auf bis zu 70 Prozent erhöhen.

 

Es wird dadurch auch weniger Strom ins Netz eingespeist und verkauft. Der Anteil des Solarstroms, der im Haus genutzt wird (Eigenverbrauch), erhöht sich so deutlich.

 

Im Ratgeber Photovoltaik werden anhand einer typischen Photovoltaikanlage auch die Auslegung eines Batteriespeichersystems und mögliche Autarkiegrade ausführlich erläutert.

 

Ganz unabhängig vom Stromnetz wird der Haushalt durch einen Batteriespeichersystem aber nicht, denn in den Wintermonaten November bis Januar liefern Photovoltaikanlagen nur wenig Strom. Daran kann auch der Batteriespeichersystem nichts ändern. Unter den hierzulande herrschenden Wetterbedingungen können mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeichersystem (egal wie groß) keine 100 Prozent Autarkie erreicht werden.

In der Praxis wird das volle Potenzial der Photovoltaikanlage oft nicht ausgeschöpft. Es ist sinnvoll in den sonnigen Mittagsstunden möglichst viel selbst zu verbrauchen bzw. den Batteriespeichersystem zu laden. Eine intelligente Ladesteuerung erledigt dies anhand von Wetterprognosen und früheren Verbrauchswerten vollautomatisch. Gleichzeitig kann eine intelligente Steuerung durch ein batterieschonendes Laden und Entladen zu einer deutlich verbesserten Lebensdauer der Batterie beitragen.

 

Die konkrete Umsetzung der intelligenten Ladung und Entladung des Speichers kann sich je nach System unterscheiden. Oft ist eine intelligente Ladesteuerung bereits in das Speichersystem integriert. Eine andere Möglichkeit ist die externe Regelung über ein Energiemanagementsystem.

 

Dieses kann alle großen Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen des Haushalts, zum Beispiel Photovoltaikanlage, E-Auto-Ladestation oder Wärmepumpe, zentral steuern und optimieren. Hierbei muss der Installateur darauf achten, dass die einzelnen Komponenten miteinander kompatibel sind. So können Sie das volle Potenzial der intelligenten Vernetzung und Steuerung ausnutzen.

 

Generell ist also aufgrund der Effizienz- und Lebensdauersteigerung des Speichersystems ein intelligentes Lademanagement durchaus sinnvoll.

Batteriesysteme sind in den letzten Jahren effizienter und kostengünstiger geworden. Durch die in den vergangenen Jahren gestiegenen Strompreise ist die Speicherung von Strom deutlich wirtschaftlicher geworden. Doch entscheidend ist auch, wie sich der Strompreis in den kommenden 10 bis 15 Jahren entwickelt: Steigt dieser weiter an, können sich Stromspeicher in Zukunft schneller rechnen. Oft spielen die finanziellen Aspekte für Käufer:innen nur eine untergeordnete Rolle. Die höhere Unabhängigkeit vom Stromversorger, mehr Eigenverbrauch des eigenen Solarstroms und ein persönlicher Beitrag zur Energiewende sind oftmals die Hauptgründe für die Kaufentscheidung.

IX. Muss ich ein Heimspeichersystem mit Batterie kaufen?

Ein Speicher wird finanziell umso interessanter, je höher der Stromverbrauch und je größer das Steckersolar-Gerät ist. Mit einer Investition von ca. 1.500 Euro ist so ein kleines Solarkraftwerk mit Speicher deutlich günstiger als das große Pendant auf dem Dach. Haben Sie Platz für zwei oder mehr Module auf Ihrem Balkon, dem Garagendach oder im Garten, kann sich ein Batteriespeichersystem auszahlen. Bei Steckersolar-Geräten ist eine maximale Leistung von zwei Kilowattpeak erlaubt. Dies entspricht vier Modulen mit einer Leistung von jeweils 500 Watt peak.

 

Ein Steckersolar-Gerät mit Speicher kann ebenso interessant sein, wenn Sie keine große Photovoltaik-Anlage kaufen oder im Mietmodell betreiben möchten. Mögliche Gründe können die hohe Anfangsinvestition von etwa 10.000 bis 20.000 Euro, ein nicht optimaler Dachzustand, die bald anstehende Dachsanierung oder unklare Vertragsbedingungen bei Mietmodellen sein.

 

Steht die Wirtschaftlichkeit eines Batteriespeichersystems nicht an erster Stelle, kommen auch mögliche Zusatzfunktionen eines Speichers als Kaufgrund in Betracht. Beispielsweise können manche Batteriespeichersystem für Steckersolar-Geräte bei einem Stromausfall als Notstromquelle dienen. Diese Modelle können dann in den sogenannten Inselbetrieb umgeschaltet werden und mit den Modulen sogar wiederaufgeladen werden.

 

Zudem lassen sich einige Speicher-Modelle von den Steckersolar-Geräten trennen und als mobile Batterie beispielsweise fürs Camping nutzen. Ob sich ein Steckersolargerät zusammen mit einem Speicher für Sie persönlich lohnt, können Sie vorab mit dem Online-Steckersolarsimulator der HTW Berlin (Hochschule für Technik und Wirtschaft) testen.

Klassische Steckersolar-Geräte passen unserer Erfahrung nach gut zu 2 bis 4 kWh Speichern.

Entscheidend für die Ersparnis sind drei Dinge:

  • Strompreis pro kWh (aktuell ca. 32 Cent im deutschen Schnitt)
  • Eigenverbrauch des Solarstroms
  • Anlagengröße & Speicher – mit Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote deutlich

Faustregel: Pro 1.000 Wp installierter PV-Leistung lassen sich in einem Haushalt mit 2.500 kWh Jahresverbrauch ca. 140 € Stromkosten pro Jahr sparen.

Wer bereits eine kleine Anlage betreibt, fragt sich oft: Lohnt es sich, nachträglich aufzurüsten? Die kurze Antwort: in vielen Fällen ja – aber nicht in jedem.

  • Von 2 auf 4 Module lohnt sich fast immer. Die typische Amortisation der Erweiterung liegt bei 3–5 Jahren, der zusätzliche 20-Jahres-Gewinn bei rund 1.500 bis 3.000 €.
  • Von 2 auf 8 Module nur sinnvoll mit Speicher und hohem Verbrauch (≥ 3.500 kWh/Jahr). Ohne diese Kombination landet ein Großteil des Solarstroms als unvergüteter Überschuss im Netz.
  • Mehr-Ertrag wächst linear mit den Modulen – aber die Eigenverbrauchsquote sinkt mit. Ohne Speicher fällt sie typischerweise von ~42 % auf ~22 %, je größer die Anlage wird.
  • Speicher direkt mitdenken: Nur zusätzliche Module plus ein passender Speicher ermöglichen in der Regel wirklich eine höhere Ersparnis

X. Wie werden Steckersolar-Gerät installiert und angeschlossen?

Ja. Sie müssen jedoch das Steckersolar-Gerät zeitnah im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (BNetzA) anmelden (siehe nächste Frage). Ein möglicher Wechsel des Stromzählers muss seit Mitte Mai 2024 nicht mehr abgewartet werden.

Eignen sich die örtlichen Gegebenheiten für den Anschluss eines Steckersolar-Geräts? Ist dort möglichst viel Sonne?

Sind der Montageort, die Steckdose und der Stromkreis auf dem technisch aktuellen Stand?

Sind Vermieter:in oder Eigentümergemeinschaft einverstanden?

Gibt es gegebenenfalls bau- oder satzungsrechtliche Einschränkungen, etwa durch Denkmalschutzvorschriften, z. B. in einem alten Ortskern?

Welche Anforderungen stellt der eventuelle Fördergeber?

Haben Sie das passende Angebot gefunden, das alle Anforderungen erfüllt? (Technik, Preis/Leistung, Lieferung, Montage und Anschluss, DGS-Sicherheitsstandard/Produktnorm)

Haben Sie ans Monitoring gedacht, um die Leistung zu checken?

Haben Sie die technischen Daten für die Anmeldung im Marktstammdatenregister bereitliegen?

Für die Installation genügen nach dem Kauf in der Regel folgende 7 Schritte:

Prüfen, ob der eigene Zähler über eine Rücklaufsperre verfügt und aktuellen technischen Standards entspricht. So muss z. B. ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI- oder RCD) vorhanden sein.

Solarmodul mit der Halterung verschrauben.

Den Wechselrichter so auf der Rückseite des Balkonkraftwerks befestigen, dass er nicht überhitzen kann.

Solarmodul und Wechselrichter per Kabel verbinden. Dafür gibt es in der Regel vormontierte Klick-Verschlüsse, deren Verwendung selbsterklärend ist.

Steckersolar-Gerät nach der Sonne ausrichten und Flachdachhalterungen mit schwerem Ballast sichern. Dafür geeignet sind z. B. Gehwegplatten aus Beton.

Den Wechselrichter per Schuko-Stecker mit einer Wandsteckdose verbinden oder einen Fachmann beauftragen, um einen Wieland-Stecker zu montieren. Dies kann z. B. dann nützlich sein, wenn die Haustechnik bereits sehr veraltet ist und dadurch zu Kurzschlüssen führen könnte.

Bei Bedarf Hersteller App downloaden, um anschließend den aktuellen Stromertrag am Smartphone ablesen zu können.

Bei der Steckersolar-Geräte Montage werden die Solarmodule über einen Wechselrichter und wahlweise eine Schuko- oder Wieland-Steckdose direkt mit dem Hausstromnetz verbunden.

In modernen Speichern ist der Wechselrichter oft sogar bereits direkt integriert und von außen nicht sichtbar. D. h. Man schließt die Solarmodule an den Speicher und diesen mit einem Schuko-Kabel an einer Wandsteckdose an.

 

Gut zu wissen: Der selbst erzeugte Strom fließt dann automatisch über die im Haushalt vorhandenen Leitungen und Steckdosen zu den aktuell betriebenen Geräten. Denn er geht gewissermaßen den Weg des geringsten Widerstandes und gelangt nur ins öffentliche Netz, wenn im Haushalt selbst zu wenig Bedarf herrscht bzw. weniger Energie erzeugt als verbraucht wird.

Ja, sofern Nutzer sich für ein Modell mit Schuko-Stecker entscheiden, können sie ihre Anlage einfach an eine herkömmliche Haushalts-Steckdose anschließen. Dazu sind keine speziellen Technikkenntnisse nötig.

Das Fehlen einer Steckdose auf dem Balkon lässt sich dadurch beheben, dass das Stromkabel durch eine Tür oder ein Fenster geführt wird. Im Allgemeinen stehen hierfür zwei Optionen zur Verfügung:

Szenario 1: Platzieren Sie den Mikro-Wechselrichter im Innenbereich und führen Sie das zugehörige DC-Verlängerungskabel (bei Sunshare) bzw. MC4-Verlängerungskabel (bei SERAPP) durch die Wand, um es mit dem MPPT-Anschluss des Wechselrichters zu verbinden.

Szenario 2: Platzieren Sie den Mikro-Wechselrichter im Außenbereich und führen Sie das zugehörige AC-Kabel durch die Wand, um es an eine Steckdose im Innenbereich anzuschließen.

Wir empfehlen Ihnen, sich an unser Kundensupport-Team unter support@sunsharetek.com zu wenden; dieses kann Ihnen die entsprechenden technischen Schaltpläne zur Verfügung stellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Installation einer Balkonsteckdose Eingriffe in die elektrische Verkabelung erfordert. Aus Sicherheitsgründen raten wir daher dringend dazu, diese Installation von einem qualifizierten Elektrofachmann durchführen zu lassen.

Je nachdem, ob das Steckersolar-Gerät ohne Bohren und Schrauben auf einem Flachdach aufgestellt werden konnte oder fest an einem Balkongeländer verankert werden musste, haben wir im Test zwischen 1 und 3 Stunden pro Starter-Set gebraucht. Somit eignet sich der Balkon Solaranlagen Aufbau auch ideal als Wochenend-Projekt.

Generell erfolgt die Verbindung der Solarmodule eines Balkonkraftwerks direkt mit den individuellen Strängen des Wechselrichters, wodurch jedes Modul von einem eigenen Maximum Power Point Tracker (MPPT) gesteuert wird. Trotzdem besteht die Möglichkeit, die Module in Serie oder parallel zu schalten.

In der Reihenschaltung werden alle Module so hintereinander oder nebeneinander aufgebaut, dass das erste und das letzte Modul direkt an den Wechselrichter angeschlossen werden können. Dabei addiert sich die Spannung (V) der Module, während die Stromstärke (A) konstant bleibt.

Wichtig: Die maximale Spannung des Wechselrichters, üblicherweise 60V, darf dabei nicht überschritten werden, weil die integrierten Leistungskondensatoren bei einer höheren Spannung sonst beschädigt werden könnten.

Im Gegensatz dazu werden bei der Parallelschaltung alle Plus- und Minuspole der Module verbunden, wodurch die Spannung (V) konstant bleibt, sich die Stromstärke (A) jedoch addiert.

Das Limit wird bei dieser Konfiguration nicht so einfach ausgereizt, weil der Wechselrichter den Strom regelt. Dennoch ist es wichtig, den maximalen Kurzschlussstrom (z. B. 2 x 20A) gemäß den Wechselrichter Spezifikationen einzuhalten.

Durch das Steckersolar-Gerät könnte es vorkommen, dass analoge Stromzähler mit mechanischen Drehscheiben („Ferraris-Zähler“) rückwärts laufen. Deshalb wird in diesem Fall der alte analoge Zähler gegen einen modernen elektronischen Zähler, der auch moderne Messeinrichtung genannt wird, ausgetauscht.

Das passiert automatisch und ist für Sie kostenlos durch den zuständigen Messstellenbetreiber (in der Regel Ihr Netzbetreiber), der durch die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur über die Installation Ihres Steckersolargerätes informiert wird. Die Kosten für den Ein- und Ausbau von Zählern sind im jährlichen Messpreis bereits enthalten. Auch mit der Inbetriebnahme Ihres Steckersolar-Geräts müssen Sie nicht warten: Rückwärtslaufende Zähler werden bis zum Tausch geduldet.

Üblicherweise wird ein Zweirichtungszähler eingebaut, beide Zählrichtungen – den Strombezug aus dem Netz und die Rückspeisung ins Netz – werden dann getrennt erfasst und angezeigt. Solche Zähler werden auch bei Photovoltaikanlagen mit Überschusseinspeisung eingesetzt.

Unabhängig von der Installation eines Steckersolar-Geräts werden die alten analogen Stromzähler bis 2032 deutschlandweit gegen digitale Zähler ausgetauscht. Bei alten Elektro-Installationen kann ein Zählertausch einen Neu- oder Umbau des Zählerschranks notwendig machen. Die Kosten dafür tragen die Anschlussnutzenden und nicht die Netz- bzw. Messstellenbetreiber.

Wird eine moderne Messeinrichtung eingebaut, können die jährlichen Messkosten bis auf den dafür gesetzlichen Höchstwert von 25 Euro pro Jahr steigen. Entweder Sie erhalten eine extra Rechnung oder es wird, wie in den meisten Fällen, über den Grundpreis Ihres Stromtarifs abgerechnet.

Bitte beachten Sie unser Installationsvideo:

https://drive.google.com/drive/folders/1VUXxlIyqr1b63nm16gsStGaRTCCBjleZ?usp=drive_link

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Installation von Smart Metern Eingriffe in die elektrische Verkabelung erfordert; aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, die Installation von einem qualifizierten Elektriker durchführen zu lassen.

Nein. Grundsätzlich empfiehlt es sich aber, alle Leitungen, die von außen in ein Gebäude führen (zum Beispiel auch Datenleitungen von einer Antenne oder Satellitenschüssel) mit einem Überspannungsschutz abzusichern. Ist bei einem Steckersolar-Gerät dieser (auch in der Unterverteilung) nicht vorhanden, kann es sinnvoll sein, das Gerät rechtzeitig vor einem Gewitter auszustecken.

Die Geräte sind mehrfach abgesichert, sodass in Sekundenbruchteilen keine Spannung mehr am Stecker anliegt, sobald dieser aus der Steckdose gezogen wird. Daher besteht keine realistische Gefahr, wenn Sie den Stecker ziehen. Zur doppelten Absicherung ist es allerdings empfehlenswert zu warten, bis das Gerät wenig bzw. gar nichts produziert und es also z.B. am Abend auszustecken.

Nein. Der Wechselrichter der Steckersolar-Geräte braucht grundsätzlich die Verbindung zum Stromnetz, um zu funktionieren. Ein Steckersolar-Gerät können Sie daher bei Stromausfall nicht nutzen.

XI. Wie lange beträgt die Garantie auf die Ausrüstung? Wie reiche ich einen Garantieanspruch ein?

Kategorie 

  • Solarmodul: 10 Jahre
  • Mikro-Wechselrichter: 10 Jahre
  • Energiespeicher: 10 Jahre
  • Halterung: 5 Jahre
  • Kabels: 5 Jahre

* Im Falle von Widersprüchen zwischen dieser Garantie und dem örtlichen Verbraucherrecht gelten die Anforderungen der örtlichen Verbraucherrechtsvorschriften.

* Für Gebiete, die nicht von der Garantie abgedeckt sind, gelten die von den örtlichen Händlern herausgegebenen Vorschriften für die Nachkaufgarantie.

Die effektive Garantiezeit beginnt mit dem Datum des Produktkaufnachweises.

Um Ihren Kauf zu verifizieren und Ihnen einen besseren Service zu bieten, benötigen wir möglicherweise Informationen zu Ihrer Bestellung (den Kaufbeleg einschließlich Kaufdatum, Bestell-ID / -Nummer und den Namen des Händlers) , die Garantiekarte und gegebenenfalls die Seriennummer Ihres Produkts.

  • Kann den Kaufnachweis nicht vorlegen.
  • Höhere Gewalt (Sturmschäden, Blitzschlag, Überspannung, Feuer, Gewitter, Überschwemmung; soziale Ursachen wie Krieg, Aufruhr, staatliche Eingriffe, Streiks, Embargos, Marktbedingungen usw.).)
  • Unfallschäden, Zweckentfremdung, Missbrauch, nicht vorschriftsmäßige Verwendung, normale Abnutzung, Diebstahl, Verlust oder Beschlagnahme.
  • Falsche Verwendung von elektrischer Versorgungsspannung, Strom und Frequenz.
  • Unsachgemäße Installation, Inbetriebnahme, Anlaufen oder Bedienung (entgegen den Anweisungen in der mit jedem Produkt gelieferten Installationsanleitung).
  • Schäden, die durch das Eindringen von Fremdkörpern wie Flüssigkeiten, Korrosion, Oxidation, Insekten usw. verursacht wurden.
  • Änderungen an irgendeinem Teil des Produkts
  • Unautorisierte Reparaturversuche.
  • Produkt mit entferntem, unkenntlichem oder manipuliertem Seriennummernaufkleber.
  • Von nicht autorisierten Händlern / Wiederverkäufern gekauft.
  • · Kostenlose Produkte / Freebie / Belohnungen / Geschenk
  • Das Produkt wird außerhalb der Einkaufsregion verwendet, Produkte, die in Gebiete versandt werden, die für Kurier- oder Frachtdienste nicht leicht zugänglich sind, wie z. B. Übersee oder abgelegene Inseln.
  • Diese Garantie deckt keine kosmetischen oder oberflächlichen Mängel, Dellen, Flecken oder Kratzer ab, die die ordnungsgemäße Funktion des Produkts nicht beeinträchtigen.
  • Diese eingeschränkte Garantie gilt nicht für Batteriezellen oder Produkte, die eine Batteriezelle enthalten, es sei denn, Sie laden die Batteriezelle innerhalb von dreißig(30)Tagen nach Erhalt des Produkts vollständig auf und laden sie anschließend mindestens einmal alle drei Monate.Andernfalls erlischt die Garantie für die Batteriezelle und die Deckung für alle damit verbundenen Schäden oder Fehlfunktionen.Es ist ratsam, es innerhalb von sieben(7)Tagen nach Erhalt des Produkts vollständig aufzuladen.
  • Bitte beachten Sie, dass diese Garantiebedingungen für Rücksendungen, Austausch und Garantieansprüche gelten. Im Falle von Änderungen werden wir mindestens eine Woche im Voraus eine Mitteilung auf unserer Website veröffentlichen. Änderungen haben keinen Einfluss auf den bereits begonnenen Kundenservice. Das Sunshare-Supportteam behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen eine endgültige Entscheidung über die Berechtigung zum Garantieservice zu treffen und die geeignete Lösung zu bestimmen, die Ersatz, Reparatur oder Rückerstattung umfassen kann.

Dadurch erlischt automatisch die Herstellergarantie Ihres Energiespeicherprodukts, da die Garantie für die Batteriezellen sowie für jegliche damit verbundene Schäden oder Funktionsstörungen erlischt. Es wird empfohlen, die Batteriezellen innerhalb von sieben (7) Tagen nach Erhalt des Produkts vollständig aufzuladen.

Dies ist erforderlich, da die Lade- und Entladedaten der Batterie an eine lokale deutsche Datenbank übermittelt werden. Anhand dieser Daten kann der Hersteller feststellen, ob der Benutzer die Batterie nach dem Kauf zeitnah aufgeladen hat.

Wenn Sie bei unserem autorisierten Händler gekauft haben, können Sie sich direkt an den autorisierten Händler wenden, um Ihre Garantieleistungen zu beanspruchen. Diese Richtlinie gilt für Sie, wenn Sie eine Kundendienstanfrage für einen solchen Kauf direkt an Sunshare senden und Sunshare sich bereit erklärt, Ihre Anfrage zu akzeptieren. Wenn Sie in unserem offiziellen Store gekauft haben, beziehen Sie sich bitte direkt auf die unten aufgeführten Schritte, um Garantieleistungen zu erhalten.

 Schritt 1

Beantragen Sie die Garantie über einen der folgenden Kanäle:

Kanal 1: Senden Sie uns einen Bericht von sunshare.com

Kanal 2: Sunshare Apps

* Die oben genannten Anwendungskanäle gelten nicht für Kabel/Halterungen. Wenn Sie irgendwelche Qualitätsprobleme mit diesen Produkten haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt (support@sunsharetek.com).

 Schritt 2

Bitte bereiten Sie sich mit Dokumentation oder kurzem Video wie folgt vor:

Bestellnummer

Kaufbeleg

Seriennummer

Sichtbarer Nachweis, der den Defekt darstellt (einschließlich Video oder Foto)

E-Mail-Adresse

Telefonnummer des Kontakts

Adresse für den Erhalt des Ersatzes. 

 Schritt 3

Das Sunshare-Supportteam wird eine endgültige Entscheidung bezüglich des Garantieservice mit RMA-Bericht treffen. Dies kann Optionen wie den Versand des Produkts zur Reparatur, Reparatur vor Ort oder Austausch umfassen.

 Schritt 4

Lieferung der Artikel an Sunshare mit eindeutiger RMA-Nummer. Schreiben Sie die RMA-Nummer auf das Versandetikett auf der Außenseite des Pakets. RMA-Nummern sollten deutlich auf dem Rücksendeetikett jedes Pakets angegeben sein, das an Sunshare zurückgesandt wird.

In der Regel verfügen Solarmodule über eine Produktgarantie von 15 bis 25 Jahren und eine 25 Jahre dauernde Leistungsgarantie. Die Bezeichnung Leistungsgarantie meint, dass auch nach Ablauf dieser Zeitspanne und der damit verbundenen, naturgemäßen Leistungsabnahme des Moduls trotzdem noch eine garantierte Mindestleistung gewährleistet wird.

Nutzer von Steckersolar-Geräten sollten allerdings unbedingt beachten, dass die Garantie nur bei technischen Problemen in Anspruch genommen werden kann. Alle, die spontan ein Starter-Set bestellen und es wegen Nichtgefallens zurückgeben möchten, müssen in der Regel die Speditionskosten für den Rücktransport selbst übernehmen.

Auch gut zu wissen: Eine besondere Haftpflichtversicherung ist für die Nutzung eines Balkonkraftwerks übrigens nicht erforderlich. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, wird in unserem Versicherung für Steckersolar-Gerätes-Ratgeber fündig.

XII. Wie soll ich dieses Steckersolar-Gerät warten?

Ein Steckersolar-Gerät erfordert nur geringe Wartungsmaßnahmen, die jedoch regelmäßig durchgeführt werden sollten, um die Leistung und Lebensdauer der Anlage zu optimieren. Die wichtigsten Aspekte im Überblick:

Wartungsfrequenz

Jährliche Inspektion: Einmal pro Jahr sollte die gesamte Anlage auf sichtbare Schäden, Verschmutzungen und den Zustand der Verkabelung überprüft werden.

Reinigung der Solarmodule: Abhängig vom Standort und dem Verschmutzungsgrad empfiehlt sich eine Reinigung ein- bis zweimal jährlich. In stark verschmutzten Umgebungen (z. B. durch Staub, Pollen oder Schnee) ist eine halbjährliche Reinigung ideal.

Wartungsmaßnahmen

Reinigung der Solarmodule: Verwenden Sie weiches Wasser und ein Mikrofasertuch. Aggressive Reinigungsmittel oder Hochdruckreiniger sollten vermieden werden.

Überprüfung der Verkabelung: Kontrollieren Sie Kabel und Anschlüsse regelmäßig auf Beschädigungen oder Korrosion.

Wechselrichter-Check: Der Wechselrichter als zentrales Element der Anlage sollte auf Funktionsstörungen überprüft werden.

Montagekontrolle: Stellen Sie sicher, dass alle Halterungen stabil und sicher befestigt sind.

Leistungsoptimierung: Verschmutzung kann die Energieausbeute erheblich reduzieren.

Sicherheit: Defekte Kabel oder Anschlüsse können Risiken bergen, die sich durch regelmäßige Inspektionen vermeiden lassen.

Längere Lebensdauer: Ein gut gewartetes System hat eine längere Lebensdauer.

Fazit: Eine jährliche Inspektion und eine halbjährliche Reinigung genügen, um optimale Effizienz, Sicherheit und Lebensdauer Ihres Balkongenerators zu gewährleisten.

Auch die Batterien eines Batteriespeichersystems erreichen irgendwann ihr Lebensende und müssen dann entsorgt werden. Dabei schreibt das Batteriegesetz in Deutschland vor, dass die Entsorgungskosten vom Hersteller bzw. dem Verkäufer übernommen werden müssen. Für Verbraucher:innen ist das kostenlos, als Eigentümer einer Batterie steht man also nicht vor dem Risiko, dass später eine teure Entsorgung bevorsteht.

XIII. Sollte ich eine separate Versicherung für das System abschließen?

Wer ein Steckersolar-Gerät versichern möchte, sollte folgende Aspekte berücksichtigen:

Versicherung für Steckersolar-Geräte: Obwohl eine Mini-Photovoltaikanlage außerhalb der Wohnung oder des Hauses aufgestellt oder befestigt wird, gilt ein Steckersolar-Gerät als Teil des Inventars und wird von der Hausratversicherung abgedeckt. Befindet sich das Steckersolar-Gerät im Besitz des Vermieters bzw. Eigentümers und hängt an der Außenwand, kann die Solaranlage auch unter die Wohngebäudeversicherung fallen.

Sachschaden von Dritten & Personenschaden: Stürzen durch einen Sturm Panele vom Balkon und beschädigen das Fahrzeug des Nachbarn oder eine Person wird dadurch verletzt, kommt für den Schaden die private Haftpflichtversicherung auf.

Rücksprache mit Versicherungsberater: Bei nicht allen Versicherungen ist es bereits üblich, dass Steckersolar-Geräte unter die Hausratversicherung fallen. Daher empfehlen wir mit dem Versicherungsberater abzuklären, ob und in welchem Umfang die eigene Steckersolar-Gerät von der Versicherung im Schadensfall abgesichert ist.

Ja, eine Versicherung für Steckersolar-Geräte ist sinnvoll. Zwar sind die Solaranlagen für den Balkon, die Terrasse oder auch Flachdächer bedeutend günstiger in der Anschaffung als große Photovoltaikanlagen, doch oft kosten Steckersolar-Geräte über 1.000 Euro. Um im Schadensfall nicht selbst die Kosten übernehmen zu müssen, empfehlen wir eine Versicherung für Steckersolar-Geräte.

 

Als praktisch bewerten wir, dass bei vielen Versicherungen Steckersolar-Geräte bereits durch die Hausrat- und Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Wer sich unsicher ist, ob bei bereits bestehenden Versicherungsverträgen Steckersolar-Geräte aufgelistet werden, sollte zur Sicherheit bei seinem Versicherungsvertreter nachfragen.

Eine Versicherung für ein Steckersolar-Gerät müssen Sie nicht zwingend abschließen. Ein Steckersolar-Gerät kann aber – teils ohne Aufpreis – in bestehende Gebäude-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen aufgenommen werden. Dazu muss das Gerät der Versicherung gemeldet werden, die Meldebestätigung sollten Sie unbedingt aufbewahren.

Laut dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) können Steckersolar-Geräte wie andere Hausgeräte in Versicherungsverträge der Hausratversicherungen aufgenommen werden. Beim eigenen Versicherer kann nachgefragt werden, ob das möglich ist. Dazu muss das Steckersolar-Gerät beim Versicherer gemeldet werden. Dabei sollten Sie eine Meldebestätigung anfordern und diese gut aufbewahren. Auch in die Haftpflichtversicherung sollte das Steckersolar-Gerät analog einbezogen werden.

Wer sein Steckersolar-Gerät versichert, profitiert von folgenden Vorteilen:

  • Oft Teil der Hausrat- und Haftpflichtversicherung, meist keine extra Versicherung nötig
  • Sicherheit bei Schäden am Steckersolar-Gerät (z. B. Hagel)
  • Sicherheit, wenn Paneele bei Sturm herunterfallen und Eigentum von Dritten beschädigen
  • Übernahme bei Personenschaden durch herunterfallende Solarmodule

Für gewöhnlich deckt die Hausratversicherung nur Inventar ab, das sich in der Wohnung oder dem Haus befindet. Allerdings sind auch Sachschäden von Gegenständen inkludiert, die beispielsweise auf der Terrasse oder einem Balkon stehen. Das gilt nicht nur für Gartenmöbel und Grills, sondern auch für Steckersolar-Geräte.

Wer sich unsicher ist, sollte jedoch beim Versicherungspartner nachfragen, ob Steckersolar-Geräte geschützt sind oder separat aufgenommen werden müssen.

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